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Ursachen der Wohnungsnot

Um der Wohnungsnot Herr zu werden, bräuchte Deutschland nach Informationen des Deutschen Städtetages 400.000 neue Wohnungen pro Jahr. 2017 wurden 284.800 fertiggestellt. Tendenz steigend, aber Problem noch lange nicht gelöst.

Wie konnte es so weit kommen? „Das hat verschiedene Gründe“, erklärt Peter Schneider. Der Experte ist unter anderem Mitglied des Bundesmaklerfachausschusses. „Einer davon ist die nachlässige Wohnungspolitik der letzten Jahre.“

Im September hatte im Kanzleramt der erste Wohnungsgipfel stattgefunden. Horst Seehofer bezeichnete ihn als die größte Anstrengung, die je in diesem Bereich stattgefunden habe. „ Zu spät“, sagt Peter Schneider. „Erst jetzt wurde das Thema zur Chefsache erklärt.“

Als weitere Ursachen für die Wohnungsnot sieht er zum Beispiel die Dauer von Genehmigungsverfahren.
„Die Mobilisierung von Bauland ist das Kernthema in Sachen Wohnungsnot“, ist sich der Immobilienexperte sicher. Für die Nachverdichtung von Siedlungsgebieten wünscht er sich mehr Werbung für Akzeptanz und Toleranz bei den Anwohnern.

Das Bayerische Landesamt für Statistik prognostiziert für den Landkreis Bad Tölz‐Wolfratshausen bis 2035 einen Bevölkerungszuwachs von zehn bis 16.000 Menschen. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, schlägt Peter Schneider interkommunale Wohnungskonferenzen mit Bürgerbeteiligung vor: „Die Herausforderungen der Wohnungsnot kann keine Gemeinde für sich alleine meistern.“

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